Was ist eigentlich eine Essstörung?
Welche Formen der Essstörung gibt es?
Was können Betroffene tun?
Für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Essstörungen sind ganz unterschiedliche Bedingungen und Gründe verantwortlich. Die Betroffene hat gute Gründe so zu handeln wie sie es tut, das Essen wird zu einer momentanen Problemlösung und senkt die Spannung. Leider wird dieses Essverhalten im Laufe der Zeit selber zum Problem. Wichtig ist es daher mit der Betroffenen gemeinsam zu schauen wo diese Spannung herkommt und welche anderen Möglichkeiten es gibt diese zu reduzieren. Deshalb reicht eine alleinige Ernährungsberatung nicht aus.
Essstörungen sind psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter bei denen es sich empfiehlt sich eine externe medizinische und therapeutische Stütze zu gestatten. Die therapeutische Hilfe kann je nach Wunsch der Betroffenen in einem einzeltherapeutischen Rahmen z.B. bei AFP-Services oder in einem gruppentherapeutischen Setting z.B. Hôpital de jour psychiatrique des Centre Hospitalier Luxembourg (CHL) stattfinden.
Für Betroffene mit Übergewicht bietet das Domaine Thermal in Mondorf-les-bains eine dreiwöchige Kur an.
In besonders kritischen Fällen ist eine stationäre Therapie in der Klinik notwendig, auch hier kann sich die Betroffene vorher beraten lassen, welche Klinik für sie die richtige ist
Literaturtipps - Institutionen in Luxembourg - Internetseiten
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